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180710-2-K Mit 140 km/h durch die Innenstadt - Kradfahrer nach Flucht vor Polizeikontrolle festgenommen

Karl-Schwering-Platz - 10.07.2018

33-Jähriger polizeibekannt

Mit waghalsigen Fahrmanövern und einer Geschwindigkeit von bis zu
140 km/h hat ein Motorradfahrer (33) in der vergangenen Nacht (9./10.
Juli) versucht, in der Kölner Innenstadt und im Stadtteil Lindenthal
vor einer Kontrolle zu flüchten. Letztendlich jedoch erfolglos:
Polizeibeamte stellten den 33-Jährigen schließlich und nahmen ihn
fest.

Gegen 3.15 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung die mit zwei
Personen besetzte Kawasaki in der Fleischmengergasse. Als die Beamten
die Kawasaki kontrollieren wollten, ignorierte der Fahrer die
Anhaltezeichen. Entgegen einer Einbahnstraße fahrend, fuhr er mit
einer Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h über die Hahnenstraße in
Richtung Rudolfplatz.

Von dort aus führte die Flucht weiter über Händelstraße,
Lindenstraße und Bachemer Straße stadtauswärts. Die Kreuzung zur
Universitätsstraße passierte der 33-Jährige mit weiterhin hoher
Geschwindigkeit bei roter Ampel. Über Bachemer Straße und
Hans-Sachs-Straße überquerte er schließlich die Dürener Straße.
Nachdem der Kradfahrer zwischen Sperrpfosten hindurch in die
Grünanlage am Karl-Schwering-Platz gefahren war, verloren die Beamten
das Zweirad kurzfristig aus den Augen. Wenig später fanden die
Polizisten die Kawasaki in der Nähe verlassen auf.

Als die Beamten deutlich Geräusche von knackendem Holz aus einem
anliegenden Gebüsch wahrnahmen, umstellten sie das Gelände und
durchsuchten es mit einem Diensthund. Dabei trafen sie auf den
33-Jährigen, der sich dort versteckt hielt - und nahmen den unter
Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Mann, der nicht im Besitz einer
gültigen Fahrerlaubnis ist, fest. In einem mitgeführten Rucksack
fanden die Polizisten neben Drogen auch "Musteranweisungen" zum
Aufbrechen von Pkw. Darüber hinaus waren die Kennzeichen des Krads
mit falschen TÜV-Siegeln versehen.

Bei seiner Zuführung zur Wache trat der Festgenommene wild um sich
und versuchte, die Beamten zu verletzen. Den Polizeibekannten
erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs
durch Alkohol- und Drogeneinfluss sowie grob verkehrswidrigem und
rücksichtslosem Fahren, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis,
Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Widerstand und
Urkundenfälschung.

Die Ermittlungen zu den Besitzverhältnissen der Kawasaki sowie zum
flüchtigen Sozius dauern an. (lf)




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